Beste Bildung

Wir treten bei der Landtagswahl für die beste Bildung an, weil wir davon überzeugt sind, dass hier der Schlüssel für die Zukunfts Baden-Württemberg liegt. Wir werden:

  • das Gymnasium in seinem Bestand erhalten und stärken. Maßnahmen zur Vereinheitlichung der Schularten wie beispielsweise einen Einheitsbildungsplan, ein sogenanntes „Abschulungsverbot“ oder eine Niveauabsenkung der gymnasialen Oberstufe beziehungsweise des Abiturs lehnen wir entschieden ab beziehungsweise wollen sie rückgängig machen.
  • den Realschulen die Möglichkeit geben, zusätzlich zum Realschulabschluss auch den Hauptschulabschluss anzubieten.
  • den Schulen ein eigenes Budget zuweisen. Sie dürfen über Personalangelegenheiten sowie ihr inhaltlich-pädagogisches Profil eigenständig entscheiden.
  • uns für einen Schulfrieden in Baden-Württemberg einsetzen, der verlässliche Rahmenbedingungen schafft. Wir wollen, dass das Land bedarfsgerecht die Ressourcen bereitstellt und die Beteiligten vor Ort (Schulen und Schulträger) über die konkrete Ausgestaltung des Bildungsangebots selbst entscheiden können.
  • die finanzielle Privilegierung der Gemeinschaftsschule beenden und stattdessen faire Wettbewerbsbedingungen für alle Schularten schaffen. Obwohl wir nicht glauben, dass sich die zahlreichen Hoffnungen erfüllen werden, die sich die Befürworter der Gemeinschaftsschule versprechen, wollen wir ihr im Rahmen der Bildungsregion Bestandsschutz geben.
  • die im Wesentlichen nur noch für Grundschulen geltenden Schulbezirke abschaffen und den Eltern die freie Wahl der Grundschule überlassen.
  • mit kommunalen und freien Trägern ein Gutscheinmodell entwickeln. Die Eltern können die Gutscheine flexibel für ihre Kinder einsetzen und damit die Finanzierung von frühkindlicher Betreuung auf eine tragfähige Grundlage stellen.
  • die Berufsorientierung an den allgemeinbildenden Schulen verstärken und beim neuen Fach „Wirtschaft und Berufsorientierung“ eine praxisnahe Ausgestaltung erreichen.
  • die Sonder- und Förderschulen als Angebotsschulen in bisheriger Qualität erhalten sowie diese als sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren stärken, indem sie inklusive Bildungsangebote organisieren, koordinieren und begleiten. inklusive Bildung verstärkt in die allgemeine Lehrerausbildung aller Schularten aufnehmen. Der eigenständige Studiengang Lehramt Sonderpädagogik bleibt erhalten.
  • das ausdifferenzierte Angebot an beruflichen Schulen erhalten. Auch bei den beruflichen Schulen sollen vor Ort die Schulträger zusammen mit den Unternehmen über die konkrete Ausgestaltung entscheiden.
  • die staatlichen Zuschüsse an die Schulen in freier Trägerschaft so weit erhöhen, dass sie tatsächlich 80 Prozent der Kosten eines Schülers im staatlichen Schulwesen erreichen.
  • jedem Studierenden das Recht einräumen, den Austritt aus der verfassten Studierendenschaft zu erklären. Wir setzen uns für eine höhere Mitbestimmung der Studierenden an den Hochschulen zur Verfügung gestellten Mitteln ein.
  • uns auf Bundesebene für einen Ausbau der Begabtenstipendien und ein elternunabhängiges BAföG einsetzen.
  • uns auf Bundesebene dafür einsetzen, die Obergrenze von zehn Semestern Regelstudienzeit für ein konsekutives Bachelor- und Masterstudium abzuschaffen.